FDP Bezirksverband Probstei-Hohwachter Bucht

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Meldungen

FDP stellt Kandidaten für die Landtagswahl 2027 für Wahlkreis Plön Nord und Plön/Ostholstein auf

Im Rahmen einer Wahlkreisversammlung im Hotel Neeth hat die FDP im Kreis Plön ihre Kandidaten für die Landtagswahl 2027 nominiert. Für den Wahlkreis Plön Nord wurde Tristan Schlabritz aus Barsbek gewählt. Im Wahlkreis Plön Süd/Ostholstein tritt Christian Zidorn aus Preetz an.

Tristan Schlabritz (Jahrgang 2005) lebt in Barsbek in der Probstei. Er ist Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen im Kreis Plön, Mitglied im Kreisvorstand der FDP sowie im Landesvorstand der Jungen Liberalen. Berufliche Einblicke in die Landespolitik sammelt er zudem im Büro der Landtagsabgeordneten Annabell Krämer. Aktuell studiert Schlabritz Rechtswissenschaften an der CAU Kiel, nachdem er 2025 sein Abitur an der Gemeinschaftsschule Probstei abgelegt hat, wo er sich bereits als Schülersprecher engagierte. Inhaltlich setzt er sich insbesondere für eine generationengerechte Politik und die Stärkung der Bürgerrechte ein.

Christian Zidorn (Jahrgang 1968) lebt seit seiner Rückkehr nach Deutschland im Jahr 2016 mit seiner Familie in Preetz und ist dort seit 2023 Stadtvertreter sowie Ortsvorsitzender der FDP. Darüber hinaus engagiert er sich als Beisitzer im Kreisvorstand der FDP im Kreis Plön und ist mit den Herausforderungen der Kreispolitik bestens vertraut. Seine politischen Schwerpunkte liegen insbesondere in der Bildungs- und Jugendpolitik. Beruflich ist Zidorn als Wissenschaftler tätig: Der Pharmazeutische Biologe und Naturstoffchemiker ist seit 2016 Professor an der Universität Kiel. Zuvor war er in Österreich, Neuseeland und Italien wissenschaftlich tätig und arbeitete zudem bei der Europäischen Kommission in Brüssel.

Beide Kandidaten stehen für eine moderne, lösungsorientierte Politik und wollen die Interessen der Region mit klar liberaler Handschrift im Landtag vertreten. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere die Stärkung der Wirtschaft vor Ort, bessere Bildungsangebote sowie eine verlässliche Infrastruktur im ländlichen Raum.

Der Bezirksvorsitzende Lars Blochberger und der Kreisvorsitzende Gunnar Schulz erklären:
„Mit Tristan Schlabritz und Christian Zidorn haben wir zwei engagierte und zugleich sehr unterschiedliche Persönlichkeiten aufgestellt, die beide für Aufbruch und Verantwortung stehen. Wir verbinden Erfahrung mit frischen Perspektiven – genau das braucht unser Land. Unser Ziel ist klar: mehr Freiheit, mehr Chancen und eine Politik, die wieder näher bei den Menschen ist.“

Die FDP im Kreis Plön blickt nun mit Zuversicht auf die kommenden Monate und startet geschlossen in die Vorbereitung des Wahlkampfes.

Beim anschließenden Kreisparteitag wurden die entsprechenden Delegierten zur Landevertreterversammlung und Landesparteitag gewählt.
Ein Antrag zur Satzungsänderung, den der Bezirksverband Probstei / Hohwachter Bucht eingereicht hatte, künftig im Kreisvorstand eine Doppelspitze alternativ zu wählen, fand nach intensiver Diskussion nicht die notwendige Zweidrittelmehrheit. Aus Sicht des Bezirksverbandes eine verpasste Chance, alternative Führungsstrukturen in einer selbsternannten Modernisierungspartei, zu ermöglichen.

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Vorstandswahlen im FDP Bezirksverband Probstei Hohwachter Bucht

Der FDP-Bezirksverband hat am 24.10.2025 in Laboe einen neuen Vorstand gewählt.
Fast schon traditionell fand die Versammlung im Oberdeck des Restaurants "Casa Tripaldi" in der Baltic Bay Marina statt. Begleitet vom Rauschen des Sturmes auf der Förde waren die Wahlen geprägt von Einigkeit und Zukunftsorientierung des Verbandes.

Alter und neuer Vorsitzender ist Lars Blochberger (53) aus Sehlendorf. Das Votum fiel einstimmig aus ohne Gegenkandidaten. Neuer Stellvertreter ist der erst 19-jährige Jura-Student Tristan Schlabritz aus Barsbek.
Schatzmeister bleibt Jens Kavacs (63) und auch die Schriftführerin Nicole Kavacs.(43) ,beide wohnhaft in Wendtorf, wurden einstimmig im Amt bestätigt.

3 Beisitzer ergänzen den Vorstand. Hier wurden Ann-Kathrin Schönberg aus Selent, Lars Johnsen aus Schönberg und Johannes Bock aus Wendtorf für 2 Jahre ins Amt berufen.

Lars Blochberger wies in seiner Begrüßungsrede auf die Bedeutung der im Mai 2027 stattfindenden Landtagswahl hin und schwor die Mitglieder auf einen aufopferungsvollen Wahlkampf ein.
Ebenfalls wurde das Thema der Woche in Laboe, die Aufenthalts Problematik der 48-jährigen Namibianerin Florence Karija, kontrovers diskutiert. Die Darstellung wurde aus Sicht der FDP zu einseitig auf die Schilderung der Betroffenen ausgerichtet und erst am 4. Tag der täglichen Berichterstattung in den KN wurde die Faktenlage und ein Statement der zuständigen Behörden in den Blick genommen. Dadurch rückten aus Sicht der FDP die wahren Probleme einer guten und vor allem schnellen Migration in den deutschen Arbeitsmarkt, die Deutschland händeringend braucht, in den Hintergrund.

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Die schwarz-roten Schulden dürfen nicht schwarz-grüne Haushaltslöcher stopfen

Zum heute von der Landesregierung vorgestellten Investitionspaket erklärt der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Christopher Vogt:
„Wenn man schon so viele neue Schulden macht, muss das Geld auch in zusätzliche Investitionen fließen. Daran haben wir allerdings auf Bundes- und auch auf Landesebene erhebliche Zweifel. Wenn nun 120 Millionen Euro jährlich für die Landesstraßen ausgegeben werden sollen, entspricht dies zwar unserem Vorschlag. Diese Summe ist notwendig, damit sich der Zustand der Landesstraßen verbessert und nicht weiter verschlechtert. Schwarz-Grün hatte die Mittel zuvor jedoch von 90 auf 80 Millionen Euro gekürzt. Es ist aber nicht Sinn der Sache, dass die schwarz-roten Schulden schwarz-grüne Haushaltslöcher stopfen.
Die verkündeten Maßnahmen gehen in die richtige Richtung, aber ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, dass der stark unterfinanzierte Hochschulbau offenbar gar nicht profitieren soll. Die Wissenschaft ist eine wichtige Kernaufgabe des Landes und von großer strategischer Bedeutung für die Entwicklung unseres Bundeslandes. Es ist ein großer Fehler, dass Schwarz-Grün die Hochschulen erneut stiefmütterlich behandelt, denn beim Hochschulbau fehlt in den nächsten Jahren insgesamt ein Milliardenbetrag.
Man sollte angesichts des Geldregens aus Berlin jetzt auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Investitionsbedarf bei der Infrastruktur größer ist als dieses Paket. Die Landesregierung wird nicht darum herumkommen, die eigenen Hausaufgaben zu machen. Wir werden sehr genau darauf achten, dass das Geld zielgerichtet und effizient ausgegeben wird. Es bleibt dabei, dass das Land aus eigenen Mitteln mindestens zehn Prozent der Landesausgaben in die Infrastruktur investieren sollte. Die Landesregierung muss auch sicherstellen, dass es im Land ausreichend Planungskapazitäten geben wird und dass die Planung in allen Bereichen vereinfacht und beschleunigt wird. Ansonsten droht ein Teil des Geldes in Kostensteigerungen zu versickern.“

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Drohnenüberflüge erfordern eine klare Reaktion der Abwehrbereitschaft

Anlässlich der Berichterstattung über die Drohnensichtungen in Schleswig-Holstein erklärt der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Christopher Vogt:
„Die FDP-Landtagsfraktion fordert von der Bundes- und der Landesregierung mehr Engagement und mehr Tempo bei der Verteidigung unserer Freiheit und der Gewährleistung unserer Sicherheit. Die aktuell sehr zahlreichen Drohnenüberflüge in Dänemark und auch in Schleswig-Holstein sind äußerst beunruhigend, aber leider auch längst nicht mehr überraschend. Unser Land und seine Verbündeten sind zunehmend perfiden hybriden Angriffen aus Russland ausgesetzt, die nicht mehr unterschätzt werden dürfen. Unsere geografische Lage an der Ostsee fordert uns im Umgang mit Russland besonders heraus. Spionage, Sabotage, Desinformationskampagnen und massive Drohneneinsätze in unserem Luftraum nehmen immer mehr zu. Es sind längst nicht mehr nur militärische Einrichtungen betroffen, sondern zunehmend auch unsere kritische Infrastruktur.
Diese Aktionen sollen uns alle verunsichern und erfordern eine klare Reaktion der Abwehrbereitschaft: Es wird höchste Zeit, dass man sich sehr viel konsequenter dagegen wehrt, ohne dass man dabei überreagiert. Bund und Land haben sich bisher leider noch nicht ausreichend auf die neuen hybriden Gefahren eingestellt. Dies muss sich dringend ändern: Bundeswehr, Bundespolizei und Landespolizei müssen jetzt sehr schnell gemeinsame Lösungen finden, um solche Drohnenüberflüge zukünftig unterbinden zu können. Das darf nicht an Zuständigkeitsfragen scheitern. Die Kompetenzen des Bundes und der Länder müssen an dieser Stelle gebündelt und ausgebaut werden. Es braucht schnellstmöglich sehr schlagkräftige Anti-Drohnen-Einheiten von Bund und Land. Für die Abwehr solcher hybrider Angriffe braucht es zudem die geeigneten rechtlichen Grundlagen: Der Bund sollte sehr zügig eine entsprechende Änderung des Luftsicherheitsgesetzes und auch ein geeignetes Seesicherheitsgesetz beschließen. Sinnvoll wäre es auch, enger mit Dänemark zusammenzuarbeiten und eine grenzüberschreitende Drohnenabwehr zu etablieren.
Die kürzlich stattgefundene Razzia in der Kieler Kanal-Schleuse auf einem Schiff, das der russischen Schattenflotte zugerechnet werden muss, war ein wichtiger erster Erfolg, kann aber auch nur ein Anfang sein. Wir hatten als FDP-Landtagsfraktion bereits im vergangenen Februar davor gewarnt, dass die Schattenflotte auch als mobile Drohnenbasis der Russen eingesetzt werden kann. Vor diesem Hintergrund fehlt mir auch jedes Verständnis dafür, dass es derzeit auf Kieler Werften leere Docks gibt, weil sich das Verteidigungsministerium bei der Vergabe des Fregatten-Neubaus an eine niederländische Werft verzettelt hat. Dies muss schnellstmöglich korrigiert werden. Der Bau der neuen Fregatten sollte jetzt nachträglich nach Kiel vergeben werden, damit die Marine schnellstmöglich gestärkt werden kann.“

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GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG DER FRAKTIONEN VON FDP UND SPD

Zum gemeinsamen Antrag „Lernstandserhebungen einführen – Lernlücken erkennen und gezielt schließen“ von FDP und SPD für die kommende Landtagssitzung erklärt die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Anne Riecke:
„Standardisierte Lernstandserhebungen sind hierzulande bereits etabliert – mit VERA werden in den Klassenstufen drei und acht Vergleichsarbeiten geschrieben, die sich an länderübergreifenden Bildungsstandards orientieren. Außerdem werden ab diesem Schuljahr erstmals mit LeA.SH für die Jahrgänge eins und fünf die Lernausgangslagen von Schülerinnen und Schülern geprüft. Das ist zwar ein erster Schritt, ähnelt aber einem Flickenteppich.
Die Landesregierung hat es versäumt, ein verlässliches, flächendeckendes Verfahren zu etablieren und wir sehen die dringende Notwendigkeit für ein Instrument, das Lernrückstände systematisch erfasst und individuelle Förderung ermöglicht. Hamburg zeigt mit KERMIT seit Jahren erfolgreich, wie das geht – in Schleswig-Holstein fehlt ein vergleichbares Verfahren. Wir fordern deshalb, das erfolgreiche Hamburger KERMIT-Modell zum landesweiten Standard auszuweiten – über alle Klassenstufen hinweg, digital, wissenschaftlich fundiert und transparent, damit kein Kind zurückgelassen wird. Nur so können Lehrkräfte zielgerichtet fördern, Eltern klare Rückmeldungen erhalten und kann Chancengerechtigkeit tatsächlich verbessert werden.“
Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Habersaat, erklärt:
„Lernstandserhebungen sind ein wichtiges Instrument, um den individuellen Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler zu erfassen und sie gezielt zu fördern. Sie bieten zudem Lehrkräften wertvolle Einblicke in die Leistungsfähigkeit ihrer Klassen und helfen, frühzeitig gezielte Unterstützungsmaßnahmen zu entwickeln sowie den Unterricht entsprechend anzupassen.
In den letzten Jahren ist Schleswig-Holstein in den Bildungsrankings kontinuierlich abgestürzt. Es ist dringend erforderlich, unser Bildungssystem wieder zukunftsfähig zu gestalten. Die Landesregierung muss jetzt handeln, um einer weiteren Verschlechterung entgegenzuwirken. Es darf nicht sein, dass unsere Kinder aufgrund politischer Versäumnisse in ihren Bildungschancen eingeschränkt werden.
In Hamburg werden bereits seit mehr als 10 Jahren erfolgreich Lernstandserhebungen durchgeführt. Daher fordern wir die Günther-Regierung auf, zeitnah Lernstandserhebungen einzuführen, die sich am Hamburger Modell orientieren. Dazu gehört auch, Lehrkräfte und Schulen nicht mit solchen Erhebungen und deren Ergebnissen alleine zu lassen.“

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Die Landesregierung regiert auf viel zu großem Fuß

Der am 22.07.2025, von der Landesregierung, vorgestellten Haushaltsentwurf 2026 erklärt die stellvertretende Vorsitzende und finanzpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Annabell Krämer:
„Nach drei verfassungswidrigen Haushalten hat es die Landeregierung zumindest dank der strukturellen Neuverschuldungsmöglichkeit geschafft, einen verfassungskonformen Haushaltsentwurf aufzustellen. Darüber hinaus lässt dieser Haushaltsentwurf leider wieder das Schlimmste befürchten. Schwarz-Grün schöpft sämtliche Kreditmöglichkeiten aus und plant somit eine Nettoneuverschuldung in Höhe von 750 Millionen Euro. Gleichzeitig liegt die Investitionsquote bei unter zehn Prozent, eine beschämende Bilanz, zumal diese Quote schon allein durch gestiegene Baukosten erreicht wird. Wer Wirtschaftswachstum erreichen will, muss investieren. Darauf hat auch vor kurzem der Stabilitätsrat eindringlich hingewiesen.
Schwarz-Grün bleibt sich dagegen treu und spart an den falschen Stellen: Die 2025 gestrichenen Lehrerstellen werden nicht wieder eingesetzt, stattdessen wird sogar noch weiter reduziert. Der Landesrechnungshof hat zurecht vor einem Schulkollaps gewarnt, wenn der Lehrermangel nicht endlich behoben wird. Die Landesregierung setzt bei der Bildung keinen Schwerpunkt und das ist ein schwerer Fehler.
Genauso kurzsichtig ist Schwarz-Grün beim Versorgungsfonds unterwegs. Er ist die zentrale Rücklage der Landesbeamten für Pensionszahlungen und wurde auch durch einen Gehaltsverzicht der Beamten selbst gespeist. Die Landesregierung möchte den Versorgungsfonds plündern und in den kommenden zwei Jahren halbieren.
Die Landesregierung regiert nach wie vor auf viel zu großem Fuß. Statt sinnvoll in die Zukunft zu investieren, werden die finanziellen Spielräume verprasst. Es wird der Zeitpunkt kommen, das muss sich die Landesregierung für diese Haushaltspolitik rechtfertigen.“

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Schwarz-Grün hat Verfassungsbruch mit Ansage begangen

Zum gestrigen Urteil des Landesverfassungsgerichts zum gemeinsamen Normenkontrollantrag von FDP- und SPD-Fraktion zum Haushaltsgesetz 2024 erklärt der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Christopher Vogt:
„Dieses glasklare Urteil ist eine heftige Klatsche für die schwarz-grüne Landesregierung. Es ist eine sehr gute Nachricht für die schleswig-holsteinischen Steuerzahler und vor allem die junge Generation, dass die schwarz-grüne Haushaltspolitik vom Verfassungsgericht einstimmig kassiert wurde. Der schwarz-grüne Haushaltsmix aus Dreistigkeit und Dilettantismus ist krachend gescheitert. Es ist ja nicht nur der beklagte Haushalt 2024, sondern auch der aktuelle Haushalt 2025 von dem Urteil betroffen. Auch wenn Finanzministerin Schneider für 2025 immerhin versucht hatte, die Notkredite zurückzufahren, hat sie dennoch einen verfassungswidrigen Haushalt vorgelegt, der jetzt korrigiert werden muss.
Schleswig-Holstein hatte sich 2010 als erstes Bundesland klare Regeln gegeben, um die ausufernde Verschuldung einzubremsen. Der verfassungswidrige schwarz-grüne Haushalt war kein Missgeschick, sondern in Wahrheit ein vorsätzlicher Bruch der Verfassung. Es gab schließlich genug Warnungen der Opposition und auch von Verfassungsrechtlern. Schwarz-Grün wollte die Schuldenbremse mit Hilfe von dreisten Tricksereien um erfundene Notlagen einfach umgehen. Mit der Landesverfassung spielt man aber nicht. Man kann keine Notlagen ausnutzen, um den in Schieflage gebrachten Haushalt zu retten.
Wir erwarten, dass CDU und Grüne das Urteil jetzt vollumfänglich beim laufenden Haushalt 2025 berücksichtigen. CDU und Grüne müssen sparsam haushalten und endlich eine klare Schwerpunktsetzung zugunsten der Kernaufgaben des Landes wie Bildung, Infrastruktur und Sicherheit vornehmen. Die Zeit der schwarz-grünen Taschenspielertricks muss ein Ende haben. Die angekündigten zusätzlichen Investitionen des Bundes dürfen nicht dazu führen, dass das Land seine Investitionen zurückfährt, wie es in der mittelfristigen Finanzplanung gerade beschlossen wurde. Der Ministerpräsident und seine Finanzministerin müssen umgehend eine Erklärung abgeben, wie sie ihren verfassungswidrigen Haushalt heilen wollen.“

Der rechtspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Bernd Buchholz, ergänzt:
„Das war Verfassungsbruch mit Ansage. Die Landesregierung ist ihrer Darlegungspflicht nicht nachgekommen. Eine Ausnahme der Schuldenbremse erfordert eine detaillierte Begründung, nicht nur als rechtliches Erfordernis, sondern auch für die Transparenz gegenüber dem Steuerzahler. Die Darlegungsplichten sind eben nicht mit einer bloßen Behauptung erledigt. Das hätte der Landesregierung spätestens nach dem Bundesverfassungsgerichtsurteil bewusst sein müssen. Das Gericht hat darüber hinaus auch die Zusammenhänge zwischen den Maßnahmen und der Notlage zum Teil nicht erkennen können oder sogar für unplausibel erklärt. Beispielhaft nannten sie die Radwege aus dem Corona-Notkredit. Investitionen in die Energiewende oder in bestimmte Wirtschaftsbereiche sind bereits normaler politischer Alltag, der nicht über Notkredite finanziert werden darf.“

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