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Meldungen

Daniel Günther darf die Wirtschaft nicht länger ausbremsen

Zum Brandbrief der Wirtschaftsverbände an die Ministerpräsidenten der Bundesländer, dass diese die Blockade gegen das Wachstumschancengesetz im Bundesrat aufgeben sollen, erklärt der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Christopher Vogt:
„Die Stimmung in der schleswig-holsteinischen Wirtschaft ist so pessimistisch wie seit Jahrzehnten nicht mehr und trotzdem steht Schwarz-Grün bei der Entlastung des Mittelstandes massiv auf der Bremse. Die CDU muss sich in der Wirtschaftspolitik unterlassene Hilfeleistung und Heuchelei vorwerfen lassen. Der Ministerpräsident und sein Wirtschaftsminister fordern die Bundesregierung schließlich regelmäßig dazu auf, mehr für die Stärkung der Wirtschaft zu tun. Wenn es jedoch konkret wird und sich das Land daran beteiligen soll, geben sie im Bundesrat mit anderen CDU-Ländern den Oskar Lafontaine.
Mit dem Wachstumschancengesetz würde nicht nur spürbar Bürokratie abgebaut werden, sondern auch der Wohnungsbau angekurbelt und Investitionen in die Forschung und den Klimaschutz erleichtert werden. Nur eine bessere wirtschaftliche Entwicklung sichert dauerhaft Arbeitsplätze und verbessert die Einnahmen der öffentlichen Hand. Das Wachstumschancengesetz wird private Investitionen auslösen, die das Wachstum ankurbeln, was das Gesetz auch gegenfinanzieren wird. Der Ministerpräsident sollte deshalb weniger auf seinen Koalitionspartner und die Befehle aus dem Konrad-Adenauer-Haus hören, sondern wieder mehr auf den Mittelstand.
Schleswig-Holstein hat seit dem Wechsel zu Schwarz-Grün leider Rückschritte in der Mittelstandspolitik gemacht und muss endlich wieder zum mittelstandsfreundlichsten Bundesland werden. Es muss jetzt ein klares Signal an den Mittelstand und insbesondere an das Handwerk geben, dass Bund und Land den Wirtschaftsstandort stärken wollen und hierbei auch an einem Strang ziehen. Daniel Günther muss den Fuß von der Bremse nehmen und den Entlastungen für die Wirtschaft zustimmen. Alles andere wäre ein katastrophales Signal für den Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein.“

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Oliver Kumbartzky--Dieses Klimaschutzprogramm ist eine Nebelkerze

Zum heute von der Landesregierung vorgestellten Klimaschutzprogramm 2030 erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer und klimaschutzpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Oliver Kumbartzky:
„Allmählich beginnt das Gerede der Landesregierung vom ,klimaneutralen Industrieland Schleswig-Holstein‘ zu ermüden. Es ist und bleibt nichts weiter als ein PR-Slogan. Das sogenannte Klimaschutzprogramm ist eine Nebelkerze – zusammengebunden aus 34 Seiten – und geht in weiten Teilen kaum über das hinaus, was die Landesregierung bereits im vergangenen Jahr mit den Maßnahmenfahrplänen dargelegt hatte.
In vielen Fällen zeigt die Landesregierung schlichtweg auf andere, die es richten und vorangehen sollen – das sind wahlweise private Investoren, die Bundesregierung oder die EU-Kommission. So kommt ab 2025 die Photovoltaik-Pflicht bei Neubauten von Wohngebäuden. Doch bei der Umrüstung der eigenen Liegenschaften kommt Schwarz-Grün nicht vom Fleck.
Daneben schreibt die Landesregierung etliche bestehende Programme aus früheren Legislaturperioden fort. Das ist zwar nicht von vornherein zu kritisieren, doch wo sind die eigenen Initiativen?
Auch interessant: Bei Themen wie CCS oder CCU gibt sich die Landesregierung auffällig schmallippig und legt die Hände in den Schoß. Unterm Strich: Das ist ambitionslos und wird den Herausforderungen der Klimakrise nicht einmal im Ansatz gerecht.“

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Keine Kürzungen bei der Sanierung der Landesstraßen

In seiner Rede zu TOP 33 erklärt der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Bernd Buchholz:
„In der letzten Legislaturperiode unter Jamaika gab es wirtschaftspolitisch zwei große Schwerpunkte. Die bestanden übrigens nicht in der großartigen Subventionierung von Einzelunternehmen, sondern die bestanden darin, den Infrastrukturausbau in den Blick zu nehmen, und zwar auf allen möglichen Feldern: bei der Schiene, bei den Wasserstraßen, aber eben auch ganz besonders bei den Straßen. Der zweite große Aspekt, der uns im Laufe des heutigen Tages auch noch beschäftigen wird, war die Stärkung der Innovationskraft der Wirtschaft dieses Landes. Das waren mit dem Aufbau einer Start-up-Szene und vielen anderen Themen die beiden großen Schwerpunkte.
Eines der Kernthemen dabei war es, auch gerade die Landesstraßen in den Blick zu nehmen und die über Jahre hinweg marode gewordene Infrastruktur mit einer Strategie auszustatten, so dass wir perspektivisch wieder in einen guten Ausbauzustand unserer Landesstraßen kommen sollten. Grundlage dafür waren die Berechnungen des Landesrechnungshofes, der 2015/16 gesagt hat, man braucht mindestens 90 Millionen Euro jedes Jahr für die Landesstraßen, um voranzukommen. Darauf aufbauend haben wir 2018 eine Strategie entwickelt, die dazu führen soll, dass viel mehr Straßen in einen besseren Zustand versetzt werden, als in einen schlechteren Zustand verfallen und wir es innerhalb von zehn Jahren, dass fast 80 Prozent der Straßen in einem guten oder sehr guten Ausbauzustand sind.
Von diesem Pfad, den wir eingeschlagen hatten und der schwer genug zu gehen war, weil sich zeigte, dass die Straßen in einem deutlich schlechteren Zustand waren, als wir ursprünglich angenommen haben und die Preise außerdem gestiegen sind. Von diesem Pfad verabschiedet sich diese Landesregierung jetzt mit den Haushaltsgrundlagen, die sie hier vorlegt. Mit den Kürzungen verlassen Sie die Grundlage der Landesstraßenstrategie von 2018. Und ich weiß, der Ministerpräsident hat es auch vorgestern in seiner Haushaltsrede gesagt, die Opposition sagt doch immer, sie wolle noch da oder da kürzen. Bei den wirtschaftspolitischen Impulsen geht es immer noch darum, dass wir die Grundlagen für die Ertragskraft dieses Landes damit stärken und somit überhaupt die Haushaltsfähigkeit für viele andere Bereiche sichern. Deshalb ist ja die Infrastruktur so wichtig. Wer hier kürzt, der legt die Axt an die Grundlagen der Ertragskraft des Landes. Und das ist falsch. Schon im Sommer des letzten Jahres wurde bei der Frage der Fortsetzung dieser Landesstraßenstrategie eines deutlich: Wenn wir nach den Preissteigerungen der letzten Jahre die Mittel für die Landesstraßen nicht aufstocken, dann kommen wir kurzfristig an einen kritischen Kipppunkt, bei dem mehr Straßen in einen maroden Zustand kommen, als wir Verbesserungen für andere Straßen vornehmen können. Das heißt, dass wir gegen die Substanz arbeiten, wenn wir diesen Betrag von 90 Millionen unterstreiten. Und genau das tun sie jetzt. Sie führen uns zurück auf einen Weg, der dazu führt, dass wir im Landeshaushalt zu Lasten der Infrastruktur sparen, und zwar auf Kosten der Zukunftsfähigkeit des Landes.
Nun habe ich mit großem Interesse das dpa-Interview von Verkehrsminister Madsen kürzlich gelesen. Und seine Argumentation ist ja witzig. Die Argumentation heißt nämlich: Ah, wir haben noch vor zwei Jahren mit dem Koalitionsvertrag die Mittel um 20 Millionen aufgestockt und waren deshalb nicht bei 90, sondern bei 110 Millionen Euro. Ja, das stimmt, aber das war für den Radwegebau. Und wenn der Herr Minister jetzt sagt: Na ja, wenn ich jetzt um zwölf Millionen kürze, dann habe ich ja immer noch 98 Millionen. Und das reicht ja dann, um im Rahmen der Landesstraßenstrategie zu bleiben. Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder will dieser Minister die Grünen hinter die Fichte führen, weil er gar nicht vorhat, das Geld für den Radwegeausbau auszugeben. Das kann er nämlich, denn die Mittel sind gegenseitig deckungsfähig. Oder aber der Herr Minister möchte gerne die Öffentlichkeit für dumm verkaufen, weil er die 90 Millionen Euro eben nicht hat.“

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Kreisparteitag---Der Kreisverband Plön lehnt Einrichtung eines Nationalpark Ostsee ab

Der vom Ortsverband Schwentinental und Bezirksverband Probstei gemeinsam eingereichte Antrag wurde mit überwältigender Mehrheit angenommen, die Einrichtung eines Nationalpark Ostsee und den damit verbundenen Konsultationsprozess der schwarz/grünen Regierung abzulehnen. Weiterhin wurde beschlossen, dass die FDP Kreistagsfraktion eine Resolution gegen den Nationalpark Ostsee einbringt. Der Landesvorsitzende Oliver Kumbartzky hatte in seinem Grußwort für diesen Parteitag im Gildehaus in Schellhorn auf dieses Thema eingeschworen und aktuelle Themen der Landtagsfraktion angesprochen. Ein weiterer Antrag beider Verbände zur Regelung von Mandatsträgerbeiträgen für Kreistagsabgeordnete musste aus formellen Gründen zurück gezogen werden. Die frisch gewählte, obwohl auf Listenplatz 2 gestartete, Kreis-Fraktionsvorsitzende Dr. Bettina Bonde, erklärte, eine entsprechende Zahlung für die gesamte Legislatur zu leisten. Ihr Stellvertreter Martin Wolf äußerte sich zu dieser Thematik nicht. Die notwendig gewordenen Nachwahlen wurden überschattet von minutenlangen unqualifizierten Wortbeiträgen eines Mitgliedes des Bezirksverbandes Probstei. Durch dieses Verhalten wurde die Vorstellung des Kandidaten für den Vorsitz, Lars Blochberger, erheblich gestört und führte zu einem ungleichen Wettbewerb mit dem Gegenkandidaten Gunnar Schultz aus Heikendorf. Dieser konnte sich dann mit 28 zu 12 Stimmen bei 2 Enthaltungen durchsetzen. Der Bezirksverband gratuliert zum Wahlerfolg und wünscht gutes Gelingen bei den anstehenden Aufgaben. Als neue Stellvertreter wurden Kyra Griesser aus Plön und Jörn Krüger aus Ascheberg gewählt. Gunnar hielt ein kurzes Schlusswort eines denkwürdigen Parteitages, der allerdings in punkto Aussprache zu Rücktritten der jüngsten Vergangenheit und den Manipulationsvorwürfen im Kreiswahlprogramm zur Kommunalwahl weit hinter den Erwartungen zurückblieb. LB-11.07.2023

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Vorstandswahlen 2023

Am 05.06.2023 hat die Mitgliederversammlung des Bezirksverbandes im Restaurant "Casa Tripaldi" in Laboe turnusgemäß einen neuen Vorstand gewählt. Getreu dem Motto "Never change a winning team" wurde der geschäftsführende Vorstand in der gleichen Besetzung wieder gewählt. Als neue Beisitzer sind Tristan Schlabritz, Johannes Bock und Lars Johnsen mit dabei, Dr. Eggert Jung übernimmt die Rolle des Kassenprüfers. Harald Gendebien und Benni Wrobbel scheiden aus dem Vorstand aus. Der alte und neue Vorsitzende Lars Blochberger blickte auf eine bewegende Amtsperiode zurück und hob die erfreuliche Mitgliederentwicklung (aktuell 32 Mitglieder; Stand 01.06.2021 waren es 19 Mitglieder) mit +68% besonders hervor. Ein weiterer Erfolg wurde mit dem Einzug in die Gemeindervertretungen Wendtorf (Johannes Bock) und Schönberg (Lars Johnsen) erzielt. Der Schatzmeister Jens Kavacs konnte stolz auf eine solide finanzielle Entwicklung zurückblicken, die durch die Mitgliederentwicklung eine 100%ige Eigenfinanzierung der Wahlkämpfe möglich machte und Nachwuchsförderung für die liberalen Schüler und Julis on top zuließ. Diese hatten sich im Wahlkampf als zuverlässige Unterstützer des ca. 500 Quadratkilometer großen Wahlbereichs beim Plakatieren und Flyern gezeigt. Einstimmig hat die Mitgliederversammlung beschlossen, eine Zusammenarbeit mit der AfD in jeglicher Form auszuschließen. Im Fokus steht die weitere Entwicklung um die Thematik eines Nationalparks Ostsee und die Beschleunigung der Planung für eine Schwimmhalle in der Probstei.

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